Workshopreihe viertägig

02.-05.05.2022 | 9-17 Uhr
Kommunikation und Konfliktlösung | Herkunftskontexte | Gendersensibilisierung | Umgang mit Traumata
Ort:Bayreuther Straße 4, 10787 Berlin | Culture Coaches


Programm


02.05.
Kommunikation und Konfliktlösung im Asylverfahren

Gelungene Kommunikation spielt in der Arbeit mit Schutzsuchenden eine wichtige Rolle. In diesem Modul wird es darum gehen, Kommunikations- und Konfliktsituationen im interkulturellen Kontext besser zu verstehen und die Handlungskompetenz der Teilnehmer:innen zu stärken. 



03.05.
Kulturelle und soziale Herkunftskontexte von Schutzsuchenden in Deutschland

Aufbauend auf dem Konzept der Transkulturalität und dem damit einhergehenden Verständnis von Kulturen als fluide und nicht klar voneinander abgrenzbare Konstrukte erhalten die Teilnehmer:innen einen Einblick in die gesellschaftlichen, politischen, kulturellen und sozioökonomischen Dynamiken der Herkunftskontexte von Schutzsuchenden in Deutschland. Es wird ein Verständnis für kulturell und religiös geprägte Praktiken und Konzepte vermittelt, welches es den Teilnehmer:innen erleichtert, Verhaltensweisen und Äußerungen des Gegenübers zu verstehen und einzuordnen.



04.05.
Gendersensibilisierung in der Arbeit mit Schutzsuchenden

In diesem Modul setzen sich die Teilnehmer:innen mit (eigenen) Geschlechterrollenbildern und -erwartungen auseinander und stärken ihre Handlungskompetenzen im Feld. Nach einer allgemeinen Einführung in die Thematik Geschlecht, Gender und Sexualität geht es um die Auseinandersetzung mit Fremdzuschreibungen, Kulturalisierung, Hierarchisierung und Viktimisierung im Kontext von Geschlechterrollen in der Migrationsgesellschaft. 



05.05.
Psychische Folgen von Flucht und Umgang mit Traumata

Das Ziel des Moduls ist es, die Teilnehmer:innen für den Umgang v.a. mit psychisch belasteten und traumatisierten Menschen mit Fluchterfahrung zu sensibilisieren und es ihnen zu ermöglichen, entsprechende Verhaltensweisen dieser Menschen richtig zu deuten. Die Kompetenzen der Teilnehmer:innen hinsichtlich der individuellen Bedürfnisse von vulnerablen Schutzsuchenden werden aufgebaut bzw. gestärkt, um die Interaktionen mit den Asylsuchenden aus besonders schutzbedürftigen Personengruppen kultursensibler sowie verständnisorientierter gestalten zu können. 


Diese Veranstaltung richtet sich an Mitarbeitende des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge.

Bei Fragen oder Unklarheiten wenden Sie sich gerne an fortbildung@zohreesmaelifoundation.com.


Anmeldung bis zum 27.04.

Formular zur Anmeldung Workshopreihe viertägig

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    Teilnahme

    Für Präsenzveranstaltungen: Aufgrund der geltenden Hygienebestimmungen können wir nur eine limitierte Anzahl an Teilnehmer:innen vor Ort zulassen. Die Platzvergabe erfolgt nach Reihenfolge der Anmeldung.

    3G-Regel

    Um am Vor-Ort-Event teilnehmen zu können, ist einer der drei folgenden Nachweise zu erbringen:
    a) Nachweis über eine vollständige Immunisierung durch SARS-CoV-2-Schutzimpfung mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff.
    b) Nachweis eines negativen SARS-CoV-2-Antigen- (nicht älter als 24 Stunden) oder PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden)
    c) Nachweis des Genesenenstatus durch Vorlage eines positiven PCR-Ergebnis, nicht jünger als 28 Tage, nicht älter als 6 Monate